Dienstag, 1. August 2017

Starkregen: Schutzvorkehrungen können Schäden verhindern

In den vergangenen Wochen kam es in Bayern vielerorts zu schweren Gewittern mit heftigem Starkregen. Durch Starkregen kann in kurzer Zeit so viel Regen fallen, dass Straßen unter Wasser gesetzt werden. Das kann verheerende Schäden nach sich ziehen. Deshalb sollten Immobilieneigentümer die notwendigen Schutzvorkehrungen noch vor dem nächsten Starkregen treffen. Darauf weist Dr. Ulrike Kirchhoff, Vorstand von Haus & Grund Bayern, hin.

Besonders aufmerksam sollten mögliche Schwachstellen, wie niedrige Hauseingänge, Außenkellertreppen und Kellerfenster, überprüft werden. Hier ist die Gefahr besonders groß, dass im Fall eines Starkregens Wasser in das Haus eindringt. Es sollte deshalb zum Beispiel unbedingt geprüft werden, ob Lichtschächte höher gelegt oder durch eine Abdeckung geschützt werden können. Außerdem sollten hochwertige Gegenstände und wichtige Dokumente nicht in gefährdeten Räumen gelagert werden, also insbesondere nicht im Keller. Eine weitere Gefahr droht durch überforderte Abwasserkanäle. Können diese die Wassermassen nicht mehr fassen, kann es dazu kommen, dass – schmutziges – Wasser zurück in das Haus fliest. Die dadurch entstehenden Schäden können immens sein. Deshalb sollte jedes Gebäude darauf überprüft werden, ob es die nötige Rückstausicherung hat und diese regelmäßig gewartet wird.

Da es auch durch mögliche Schutzvorkehrungen keine hundertprozentige Sicherheit vor Starkregen gibt, sollten Immobilieneigentümer unbedingt eine Elementarschadenversicherung abschließen, die vor möglichen Schäden durch Starkregen schützt. Von vielen Hausrat- oder Wohngebäudeversicherungen werden diese Schäden nicht abgedeckt.