Haus & Grund Günzburg, Krumbach, Dillingen | Einladung zur Jahreshauptversammlung

Datum: 18.10.2019
Beginn: 19:00
Organisator: Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümerverein Günzburg / Krumbach / Dillingen u. Umg. e.V.
Ort: Jettingen-Scheppach (Allerheiligen)
Referat: Haus & Grund Günzburg, Krumbach, Dillingen
Referent(en): RA Manfred Nikui
Wiedergewählt: RA Walter Rombach (Mitte) mit Vorstand; rechts im Bild RA Manfred Nikui

Erneut gewählt

Einstimmig wählten die anwesenden Mitglieder des Günzburger Haus- und Grundbesitzervereins auf ihrer diesjährigen Jahreshauptversammlung Mitte Oktober RA Walter Rombach wieder zu ihrem Vorsitzenden. RA Rombach steht seit 1996 an der Spitze des Vereins. Als zweiten Vorsitzenden bestätigte die Versammlung Steuerberater Werner Burkardt. Kassenwart bleibt Markus Höfle.

Nach den Wahlen und den üblichen Regularien zog RA Rombach in der Gaststätte Jakob Seiter neben der Wallfahrtskirche Allerheiligen im schwäbischen Jettingen-Scheppach eine positive Bilanz: Dem Verein gehören mittlerweile 146 Mitglieder an, er ist gesund, finanziell gut aufgestellt und hat wiederum zufriedenstellend gewirtschaftet.

Mietrecht und Grundsteuer

RA Manfred Nikui, Chefjustiziar von Haus & Grund Bayern, informierte dann über die mietrechtlichen Änderungen und natürlich über den aktuellen Stand der notwendigen Grundsteuerreform.

Nikui ging in seinem Vortrag zunächst auf die „verschärfte“ Mietpreisbremse ein, die seit August in 162 bayerischen Städten und Gemeinde gelte, wonach bei einer Wiedervermietung die Miete nach oben mit zehn Prozent über der ortsüblichen Miete begrenzt sei. Davon betroffen seien aber nicht Günzburg, Krumbach und Jettingen-Scheppach, sagte Nikui zur Erleichterung seiner Zuhörer.

Modernisierungskosten für den Einbau moderner Heizungen oder Wärmedämmmaßnahmen etwa können auch hier nur mehr mit acht Prozent auf die Miete umgelegt werden, so der Verbandsjurist weiter.

Die Grundsteuerreform sei so gut wie fertig, sagte RA Nikui und verwies darauf, dass bundesweit eine wertorientierte Grundsteuer kommen werde. Deren Berechnung sei aber äußerst kompliziert und belaste die Eigentümer mit neuer Bürokratie, kritisierte der Jurist. Bayern habe deshalb definitiv angekündigt, nur die Fläche der Grundstücke und Gebäude berücksichtigen zu wollen, nicht aber deren Wert. Fair und nachvollziehbar nannte RA Nikui diese Berechnungsmethode. Deshalb werde sie auch von Haus & Grund mitgetragen. Die neu berechnete Grundsteuer werde ab dem Januar 2025 zu zahlen sein, sagte der Jurist.