Haus & Grund Kempten | Berichterstattung zu den Altbautagen 2019

Datum: 09.03.2019
Beginn: 16:00
Ort: Kempten
Referat: Energetische Modernisierung und deren Auswirkungen auf die Mieter
Referent(en): RA Manfred Nikui
Wie immer gut besucht: der Info-Stand von Haus & Grund Kempten mit Eberhard Ernst, Philomena Thalmeier und RA Manfred Nikui (v.l.n.r.)

Haus & Grund Kempten

20. Allgäuer Altbautage

Nach der gelungenen Premiere in der bigBOX Allgäu im vergangenen Jahr fanden auch die 20. Allgäuer Altbautage wieder in der größten Veranstaltungshalle im Allgäu statt. Über 60 Aussteller informierten dort am 9. und 10. März die Besucher über sämtliche Aspekte des energieeffizienten Bauens und Sanierens sowie über die Einsatzmöglichkeiten erneuerbarer Energien. 80 Vorträge standen wieder auf dem Programm. Das Themenspektrum reichte von der bestmöglichen Wärmedämmung für Dach und Fassade über moderne Fenster bis hin zur Heizungs-, Lüftungs- und Solartechnik und die passenden Förderprogramme dazu. Auch Besucher, die ein neues Haus bauen wollen, konnten sich umfassend informieren.

Haus & Grund Kempten, mit über 3.000 Mitgliedern einer der größeren der 105 Vereine von Haus & Grund Bayern, war wieder mit einem Info-Stand vertreten. Der Verein beteiligte sich auch wieder mit zwei Referenten an den Fachvorträgen: Eberhard Ernst, erster Vorsitzender des Kemptener Vereins, und RA Manfred Nikui, Chefjustiziar von Haus & Grund Bayern, München, informierten über rechtliche Fragen zur energetischen Modernisierung von Wohn- und Gewerberäumen sowie deren Auswirkungen auf die Miete, wobei sie insbesondere auf die am 1. Januar dieses Jahres in Kraft getretenen Änderungen eingingen. So dürfen ab sofort nach einer Modernisierung nur mehr acht Prozent der Kosten anteilig auf die Mieter umgelegt werden. Und es gilt für einen Zeitraum von sechs Jahren eine Kappungsgrenze: So darf die Miete um nicht mehr als drei Euro pro Quadratmeter Wohnfläche erhöht werden. Beträgt die monatliche Miete vor der Erhöhung sogar weniger als sieben Euro pro Quadratmeter, so darf sie um nicht mehr als zwei Euro pro Quadratmeter Wohnfläche erhöht werden.