Haus & Grund Oberes Inntal | Einladung zur Jahresmitgliederversammlung

Datum: 14.10.2019
Beginn: 19:00
Organisator: Haus- und Grundbesitzerverein Oberes Inntal e.V.
Ort: Kiefersfelden
Referat: 2017: Ein erfolgreiches Veranstaltungsjahr
Referent(en): RA Roman Sostin
Dr. Ulrike Kirchhoff, Vorstand Haus & Grund Bayern, Sepp Horn, 1. Vorsitzender Haus & Grund Oberes Inntal, Roman Sostin, Justiziar Haus & Grund Bayern (v.l.n.r.)

Der erste Vorsitzende von Haus & Grund Oberes Inntal, Sepp Horn, konnte in der diesjährigen Jahreshauptversammlung im Oktober auf ein erfolgreiches Jahr 2017 zurückblicken, was sich nicht zuletzt in einem Mitgliederzuwachs des Vereins widerspiegelte.

So hatte sich Haus & Grund Oberes Inntal erfolgreich an verschiedenen Veranstaltungen wie dem Kiefersfeldener Dorffest beteiligt. Außerdem nahm der Verein rege an Seminaren von Haus & Grund Bayern teil und konnte sich über viel Interesse an seinen drei Info-Abenden freuen. Eine Vielzahl von Aktivitäten rundete das Jahresprogramm von Haus & Grund Oberes Inntal ab: Im Fokus stand die Beratung der Mitglieder, daneben versendete der Verein aber auch Infobriefe und bot seinen Mitgliedern im Zwei-Monats-Rhythmus einen Stammtisch an, an dem über aktuelle Themen des Vereins oder der Gemeinde diskutiert werden konnte.

Daher lobte auch der Erste Bürgermeister der Gemeinde Kiefersfelden, Hajo Gruber, das Engagement von Horn und bat ihn, genauso weiterzumachen.

Nachdem die Formalien der Jahreshauptversammlung beendet waren, referierte Dr. Ulrike Kirchhoff, Vorstand von Haus & Grund Bayern, über den Datenschutz für Vermieter. Die interessierten Mitglieder wurden über Pflichten des Vermieters im Rahmen des Datenschutzes aufgeklärt. Diese Pflichten beginnen bereits bei der Auswahl des potenziellen Mieters. Hier empfahl Dr. Kirchhoff den Anwesenden, nur die Daten derjenigen Interessenten zu speichern, die nach erster Prüfung der Bewerbungen als Kandidaten für eine Besichtigung der Wohnung in Frage kommen. Danach kann der Vermieter von den Bewerbern, die ernsthaftes Interesse bekundet haben und die er in die engere Auswahl gezogen hat, weitere Daten wie eine Selbstauskunft oder Ähnliches erheben. Auch nach dem Vertragsschluss darf der Vermieter den Datenschutz nicht aus den Augen verlieren. Die Daten der anderen Interessenten sollten alsbald gelöscht werden, die Daten des Mieters dürfen selbstverständlich zur Durchführung des Vertragsverhältnisses gespeichert bleiben. Dr. Kirchhoff empfahl den Vermietern allerdings, die Daten der potenziellen Mieter der engeren Auswahl für maximal drei Monate zu behalten. Dies sei rechtlich erlaubt und schütze die Vermieter vor eventuellen Klagen der abgelehnten Mieter aus behaupteten Verletzungen des Gleichbehandlungsgesetzes. Für das Angebot von zwischenzeitlich frei gewordenen Wohnungen dürfe der Vermieter die Daten allerdings nicht mehr verwenden, so Dr. Kirchhoff.

Nachdem auch die Fragen der Mitglieder von der Referentin beantwortet waren, beschloss Sepp Horn einen interessanten und informativen Abend.