Sehenswürdigkeiten in Nürnberg l Interessantes über Nürnberg

Kaiserburg
Albrecht-Dürer-Haus
Weinstadel
Christkindlesmarkt
Tiergärtnertorplatz
3 im Weggla
Sebalduskirche
Schöner Brunnen
Altstadt Panorama
Dutzendteich

 

Herzlich willkommen in Nürnberg (nürnbergerisch: Nämberch)

Nürnberg ist eine kreisfreie Großstadt im Regierungsbezirk Mittelfranken des Freistaates Bayern. Sie ist die zweitgrößte Stadt Bayerns und gehört zu den 15 größten Städten Deutschlands. Nürnberg ist Bayerns zweites Wirtschaftszentrum, eine moderne Halbmillionenstadt mit geschichtlichem Flair sowie zahlreichen Sehenswürdigkeiten und viel Kultur. Nürnberg bietet jedem Gast ideale Bedingungen: eine lebendige Altstadt, großzügige Einkaufsmeilen, eine faszinierende Museumswelt, die den Bogen vom Germanischen Nationalmuseum über Kunst der Gegenwart bis zur kleinen privaten Sammlung spannt, sowie europaweit konkurrenzlose Musik- und Kultur-Events. Die im Zweiten Weltkrieg schwer von Bomben zerstörte Stadt zeigt sich heute als gelungene Verbindung von lebendiger Vergangenheit und moderner Gegenwart. Entdecken Sie Nürnberg als moderne Stadt, die sich ihr mittelalterliches Flair bewahren konnte. Nürnberg ist vor allem bekannt für die Spielzeugmesse und den Lebkuchen. Sehenswürdigkeiten in Nürnberg, die oft besucht werden, sind unter anderem das Spielzeugmuseum und das Albrecht-Dürer-Haus. Auch der Christkindlesmarkt zieht jährlich hunderttausende Touristen an.

 

Nürnberg in der Vergangenheit

Am 16. Juli 1050 wurde in Nürnberg die Freilassung der Leibeigenen Sigena beurkundet. Diese Urkunde ist die erste schriftliche Erwähnung Nürnbergs. Ihr Datum gilt heute als Stadtgeburtstag. Im Spätmittelalter wurde Nürnberg als eine der bedeutendsten Städte des Reiches zu dem Ort bestimmt, in dem jeder neu gewählte deutsche König seinen ersten Reichstag abhalten sollte (Goldene Bulle 1356) und wo die Herrschaftsinsignien aufbewahrt wurden (1424–1796). Ihre wirtschaftliche und kulturelle Blütezeit erlebte die Stadt, deren Rat aus den führenden Handels- und Kaufmannsfamilien bestand, im ausgehenden 15. und 16. Jahrhundert. Weltberühmte Künstler wie Albrecht Dürer, Adam Kraft und Veit Stoß, Humanisten wie Willibald Pirckheimer und Wissenschaftler wie der Astronom Johannes Regiomontanus lebten und wirkten in der Stadt.

 

Freie Reichsstadt Nürnberg

In der frühen Neuzeit erlebte Nürnberg einen enormen Aufschwung. Handwerk und Handel florierten im 15. und 16. Jahrhundert, Wissenschaft und Kunst blühten auf. Durch Handel reich gewordene Familien, die „Patrizier“, dominierten den Rat der Stadt, der Kaiser Sigismund 1424 „für ewige Zeiten“ die Reichskleinodien anvertraut hatte. Unterhalb der Kaiserburg hatte das Künstlergenie Albrecht Dürer, der bekannteste Sohn der Stadt, seine Heim- und Werkstatt. Dürers Werke fanden ebenso wie die des Bildschnitzers Veit Stoß oder des Bildhauers Adam Kraft hohe Anerkennung.

Nach dem Dreißigjährigen Krieg durchlebte Nürnberg eine Phase des wirtschaftlichen Niedergangs. Das Ende des Reiches 1806 beraubte die Reichsstadt ihres letzten Rückhalts und ermöglichte ihre Annexion durch Bayern. Zur gleichen Zeit entdeckten die Romantiker das reiche kulturelle Erbe der Stadt und erhoben Nürnberg zum Symbol altdeutscher Geschichte und Kultur („des Reiches Schatzkästlein“). Im 19. Jahrhundert sorgte der Nürnberger Unternehmergeist erneut für wirtschaftliches Wachstum. Das Startsignal für den industriellen Aufschwung gab 1835 die erste deutsche Eisenbahnfahrt zwischen Nürnberg und Fürth. Das produzierende Gewerbe boomte, und die Noris wurde zur führenden Industrie- und Arbeiterstadt Süddeutschlands („das industrielle Herz Bayerns“) und zu einem der Zentren der deutschen Arbeiterbewegung („das rote Nürnberg“). Nach kulturell fruchtbaren Jahren während der Weimarer Republik benutzten die Nationalsozialisten im 20. Jahrhundert den romantischen Nürnberg-Mythos für ihre Zwecke. Hitler machte Nürnberg zur Kulisse der Selbstdarstellung des Nationalsozialismus auf den Reichsparteitagen, hier wurden die menschenverachtenden „Nürnberger Rassegesetze“ erlassen und hier standen nach Kriegsende die Hauptkriegsverbrecher des NS-Terrorregimes in den „Nürnberger Prozessen“ vor dem internationalen Militärtribunal.

Die im Zweiten Weltkrieg schwer von Bomben zerstörte Stadt zeigt sich heute als spannende Verbindung von lebendiger Vergangenheit und moderner Gegenwart und in vielen Bereichen innovativ. Und auch das hat Tradition: In Nürnberg wurde das erste Papier nördlich der Alpen produziert und die Klarinette erfunden. Die früheste erhaltene Darstellung der Welt als Globus stammt von Martin Behaim, Peter Henlein erfand die Taschenuhr – beide Männer waren Nürnberger. Astronomische Geräte, Navigationsinstrumente und Landkarten aus der Freien Reichsstadt waren führend auf dem Weltmarkt.

 

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